Das Gerät ist zu groß
Es wurde nach dem alten Kessel ausgewählt statt nach der Heizlast. Die Folge: Die Wärmepumpe schaltet ständig an und aus.
HeizlastberechnungViele Wärmepumpen laufen schlechter, als sie könnten – nicht wegen des Geräts, sondern wegen Auslegung und Einstellung. Wir finden die Ursache und beheben sie. Egal, wer die Anlage eingebaut hat.

In den meisten Fällen ist die Wärmepumpe selbst in Ordnung. Das Problem liegt in dem, was um sie herum geplant und eingestellt wurde.
Es wurde nach dem alten Kessel ausgewählt statt nach der Heizlast. Die Folge: Die Wärmepumpe schaltet ständig an und aus.
HeizlastberechnungNahe Heizkörper bekommen zu viel Wasser, entfernte zu wenig. Um die kalten Räume warm zu bekommen, wird die Temperatur für alle erhöht.
Hydraulischer AbgleichJedes Grad Vorlauftemperatur kostet rund 2 bis 2,5 % mehr Strom. Viele Anlagen laufen mit der Werkseinstellung – und damit 10 Grad zu warm.
HeizflächenauslegungEine Wärmepumpe braucht deutlich mehr Wasserdurchfluss als ein Kessel. Schaffen Rohre und Pumpe das nicht, geht sie auf Störung oder der Heizstab springt ein.
RohrnetzberechnungEin Pufferspeicher, der Vor- und Rücklauf mischt, zwingt die Wärmepumpe zu höheren Temperaturen, als das Haus braucht.
Zu wenig Abstand, Luftkurzschluss oder Bewuchs lassen das Gerät öfter abtauen und lauter arbeiten.
SchallberechnungErst messen und rechnen, dann schrauben. Sie wissen vor jeder Maßnahme, was sie kostet und was sie bringt.
Drei Anlagen nach dem Heizungstausch – vorher und nachher. Beispielwerte
Typische Zeichen sind eine Jahresarbeitszahl unter 3, häufiges An- und Ausschalten, ein elektrischer Heizstab, der regelmäßig mitläuft, ungleich warme Räume und eine Vorlauftemperatur über 50 °C an normalen Wintertagen.
Die Jahresarbeitszahl sagt, wie viel Wärme die Anlage aus einer Kilowattstunde Strom macht. Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen im Bestand mit Heizkörpern sind Werte zwischen 3 und 4 realistisch, mit Fußbodenheizung oft mehr. Liegt Ihre Anlage deutlich darunter, lohnt sich die Prüfung.
Meist nicht. Auch eine zu große Wärmepumpe lässt sich deutlich verbessern: durch den hydraulischen Abgleich, eine niedrigere Heizkurve, passende Mindestlaufzeiten und eine richtige Einbindung des Speichers. Einen Tausch empfehlen wir nur, wenn er sich für Sie rechnet.
Ja, das ist der Normalfall. Wir arbeiten herstellerunabhängig und dokumentieren, was wir vorfinden. Wenn Sie es wünschen, ziehen wir einen unabhängigen Gutachter hinzu.
Bei Takten, kalten Räumen oder einem laufenden Heizstab merken Sie den Unterschied sofort. Die Ersparnis beim Strom zeigt sich über die Heizperiode. Deshalb vergleichen wir die Zählerstände vor und nach der Optimierung.
Nennen Sie uns Hersteller, Baujahr und den Stromverbrauch des letzten Jahres. Wir sagen Ihnen, ob sich eine Prüfung lohnt.
